Dienstag, 30. September 2008

Neue CD von Gerald Eckert: Chamber Music

Neue CD von Gerald Eckert: Chamber Music

Die brandneue CD „Chamber Music“ des gebürtigen Nürnberger Komponisten Gerald Eckert ist ab sofort im Musikhandel erhältlich.

Eckert ist durch seine Reihe „Neue Musik“ zusammen mit dem „ensemble reflexion K“ in Eckernförde bekannt geworden. International ist er als Komponist gesucht und vielfach ausgezeichnet.

Die CD mit Kompositionen des Wilfried Jentzsch-Schülers Eckert besticht durch musikalische Willensstärke und Beharrlichkeit. Die Komplexität der Töne, die bis in die Peripherie der Wahrnehmung zart sirren fordert damit die volle Konzentration des Hörers. Die Stücke wirken nicht aufdringlich; sie verströmen in der Dichte der Musik ihre feingliedrige Anmut. Auch die Wechsel von atemlosen Pausen zum fulminanten fortissimo lassen den Zuhörer schwerelos eintauchen in die durchgestalteten Kompositionen.

Gerald Eckert hat neben Komposition und Violincello auch Klavier und Dirigieren studiert. Auch die Erkenntnisse aus seinem Mathematik- und Physikstudium vermag der interessierte Zuhörer bei näherer Beschäftigung mit den Klängen Eckerts wahrzunehmen.

In dem künstlerisch gestalteten Booklet zur CD findet sich auch ein Interview mit dem Komponisten, in dem Eckert Einblicke in seinen Schaffensprozess gibt.

Eine anspruchsvolle und hörenswerte CD mit Kammermusik, die Zuhören und Einlassen auf die Klangwelt des Komponisten verlangt. Wenn der Hörer dieser unabdingbaren Voraussetzung nachkommt, erwartet ihn ein großartiges Klangerlebnis, das die künstlerische Vielfalt des herausragenden Komponisten widerspiegelt.

Das neue Album „Chamber Music“ umfasst acht Kompositionen des Eckernförder. Es wurde im Februar bis April dieses Jahres in Leipzig aufgenommen. Die CD ist bei Neos im Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk und MDR entstanden. Fast alle Aufnahmen sind Erstveröffentlichungen. Das Booklet beinhaltet auch eine Beschreibung der Stücke durch Meret Forster und Bilder von Partiturenblättern.

Einige dieser Werke von Gerald Eckert werden am 26. 9. innerhalb der Reihe „Neue Musik von dem diesmal neunköpfigen „ensemble reflexion K“ in der St.-Nicolai-Kirche aufgeführt. Bei dem Konzert, das wie immer um 20 Uhr beginnt, wird die CD einmalig zu einem Sonderpreis erhältlich sein.

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Montag, 29. September 2008

Lieblingsplätze in zarten Bildern.



Lieblingsplätze in zarten Bildern.
Fast unsichtbar sind ihre Bilder mit sanften Strichten. Katy Feuersenger, Stipendiatin des schleswig-holsteinischen Künstlerhauses in der Otte Str. 1 zeigte zum Abschluss ihres Eckernförder Aufenthalts Bilder von Lieblingsorten der Bürger dieser Stadt. Über die EZ hatte sie nach solchen geheimnisvollen Plätzen gefragt und diese Orte besucht. Mit zarten Strichen wurde der Eindruck festgehalten. Zum Abschluss ihres zweimonatigen Stipendiums präsentierte die Künstlerin einige der entstandenen Arbeiten und Ausschnitte aus den Beschreibungen der Lieblingsorte des Publikums.

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Sonntag, 28. September 2008

Neun Musiker, Videos und eine CD


Neun Musiker, Videos und eine CD

Unter dem Titel „Visuals“ wurde die Reihe Neue Musik mit dem Zyklus über Zeit fortgesetzt. Wie immer hatten auch diesmal die Musiker des ensemble reflexion K einiges vorbereitet, um ihren treuen Eckernförder Publikum Herausforderndes zu bieten. Mit den Videokünstlern Rolf Weißleder und Matthias Meyer und ihren künstlerischen Kurznotizen auf zwei rieseigen Monitoren wurden erstmals bewegte Bilder in das musikalische Geschehen integriert. Zu drei Stücken blinken kurze Filmsequenzen und einzelne, wie Fragmente anmutende Bilder auf. Teilweise war die Bildsprache in sehr kleine Häppchen zerlegt, so dass die volle Konzentration benötigt wurde um die kurzzeitige Informationen verarbeiten zu können. Konzentration, die aber auch die Musik benötigt hätte. Immerhin waren diesmal neun Musiker angereist um die hauptsächlich vom Eckernförder Komponisten Gerald Eckert stammenden Werke zum erklingen zu bringen. Die Stammbesetzung mit Beatrix Wagner (Flöten), Gerald Eckert (Cello), Eva Zöllner (Akkordeon) und Olaf Tzschoppe (Schlagzeug) sowie Eva Ingantjeva (Harfe) wurde ergänzt mit Katja Guedes (Sopran), Lenka Zupkova (Violine), Kirstin Maria Pientka (Viola) und John Eckhardt am Kontrabass. Die meisten Musiker sind nicht ganz zufällig auf der brandneuen CD von Gerald Eckert und dem ensemble reflexion K „Neos“ zu finden. Die CD wurde an diesem Abend erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Eckerts Werke „Studie über Nellie Sachs“ (2008), „Von Innen – Körnung“ (2003), „Nen VII“ (2007), „Schächte“ (2002) und Fäden „First Part“ konnten live erlebt und als Silberling mit nach Hause genommen werden. Das letzte Stück der CD wurde als Eröffnungsstück in der abgedunkelten Kirche gespielt. Die Musiker hatten ihre Aufstellung an verschiedenen Punkten in dem Klangraum Kirche eingenommen und spielten die Fäden sich einander zu und um und über das Publikum, wodurch eine besondere Hörsituation und ungemein sinnliche Atmosphäre entstand. Dem Namen des Stückes gerecht werdend, legten die Musiker die Fäden durch die Bänke der Zuhörer. Besonders auffallend, dass die Komposition auf diese besondere Hörsituation passte. Verklang ein Ton bei einem Instrument, wurde er bei einem anderen unmittelbar aufgefangen und weitergetragen. So entstand nie ein Gefühl der Leere oder des Nichts, es wurde immer ein “Faden“ gesponnen. Ergänzt wurden die von dem zahlreichen Publikum begeistert aufgenommenen Werke des Eckernförder Komponisten Gerald Eckert durch zwei weitere Werke. Vom Altmeister der Neuen Musik John Cage (1912-1992) erklang das Werk „Ryoanji“ von 1983 und der bereits in Eckernförde bekannte Komponist Elmir Mirzoev aus Aserbaidschan steuerte „Mumienportraits“ (2004) dazu. Elmir Mirzoev hat sein gewaltiges und sehr sinnlich wirkendes Klangebäude für das ensemble reflexion K komponiert. Nicht zuletzt die deutliche Präsenz der Werke von Gerald Eckert dürfte für den überaus guten Besuch des Konzertes gesorgt haben, auch die immer wieder überraschende thematische Regie ließ auch dieses Konzert zum mehrschichtigen Erlebnis werden. Neben der Videoinstallation sorgten die abgedunkelte Kirche und die Verteilung der Musiker auf den Kirchenraum für eine deutliche Sinnessteigerung. Der Klang und die inneren und äußeren Bilder strebten so wahrnehmbar zu einer Einheit. Das nächste musikalische Erlebnis innerhalb der Reihe wird am Freitag dem 29. November u.a. mit Werken von Messiaen zelebriert. (Markus Feuerstack)

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Fröhliches Musikfest für das grüne Haus

Fröhliches Musikfest für das grüne Haus

Das Grüne Haus in Eckernförde ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Jugendliche in Eckernförde. Mit dem Weltladen, in dem fair gehandelte Produkte angeboten werden, der Teestube und dem Internetkaffee und vielen bunten Veranstaltungen und Gruppen ist es einer der wenigen Plätze in der Ostseestadt bei denen Jugendliche willkommen sind und selbstbestimmtes Handeln erproben können. Ein Förderverein, der seinen Mitgliedsbeitrag bei einem Euro pro Monat beginnen lässt, versucht die kirchliche Einrichtung zu unterstützen und finanzielle über dem Wasser zu halten. Eine wichtige Aktion dabei ist das diesmal schon zum vierten Mal stattfindende Solidaritätskonzert in der St.-Nicolai-Kirche. Arne Leuschner, als universeller Ansprechpartner für das Grüne Haus und Markus Petersen, Vorsitzender des Fördervereins konnten durch ein buntes musikalisches Programm führen. Die wohl ältesten Freunde der Jugendeinrichtung dürfte die „Suhrbrook Family“ sein. Die Sänger der Elterngeneration unterstützen die jungen Menschen und ihr Domizil gerne, hatten sie sich in den 70iger Jahren aus ähnlichen Gründen zusammengefunden. Sie singen seither bewegende Folk und religiöse Songs, auch auf afrikanisch. Ernsthafte Konkurrenz bietet aber auch die Jugend und dort sogar eher die jüngste Generation: Die Sunshine Singers hatten sich seit dem letzten Jahr neu zusammen gefunden und zeigten äußerst überzeugend, das Gesang Jungen und Mädchen, aber auch Borby und Eckernförde verbindet. Der quicklebendige Chor gehört zur Borbyer Kirchengemeinde doch Jugend, Spielfreude und Solidarität waren schon immer gute Rezepte um scheinbare Grenzen zusprengen. Es steht zu hoffen, dass die hochmotiverte Gruppe mit ihrem begeisternden musikalischen Leiter Klaus Kaiser bald öfters in allen Stadteilen zu hören ist. Während in der Pause das zahlreiche Publikum (die Kirche fast ganz voll) den Stand des Grünen Hauses mit Weltladenprodukten umlagerte, steuerte der Konzertabend auf einen Höhepunkt zu: Das jugendliche Duo „Caldera“ mit Dominik Kessener und Benjamin Schulte spielte (und sang dazu) eigene Lieder auf zahlreichen Instrumenten. Als „experimentelle Liedermacher“ angekündigt, zeigten sie in ihren aufrechen, quicklebendigen und künstlerisch aufbereiteten Liedern jugendliche Weltsicht. „Wir werden alle in der Hölle stehen“ befürchteten sie anhand der alltäglichen Kalamitäten. Wie wenig Politiker mit ihren rituellen Geschwätz Jugendliche erreichen können, zeigte sich in dem Song „heute wird wieder gewählt“, der eine klare Absage für das Anliegen darstellt, immer jüngere Wähler zum absegnen von politischen Programmen heranzuziehen. Selbst surrealistisch anmutende eigene Werke und musikalisch perfekt aufbereitetes Liedgut gehörten zum Repertoire. Nicht endend wollender Applaus zeigte wie besonders das jüngere Publikum mit ihren Barden einverstanden war. Der Abschluss des gelungenen Abends machten die als „Green House Allstars & die Hökholz Horns“ angekündigte Gruppe, in der Markus Petersen ein fetziges Schlagzeug spielte. Zu den rockigen Klängen wurde von einigen Besuchern getanzt und die lockere Stimmung zeigte, dass allseits der Abend als ein vergnüglicher erlebt wurde. (fst)

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Mittwoch, 24. September 2008

Werbung

Moinsen,

sorry: Jetzt also auch dieser Blogg mit Werbung. Der üblich Kram von Google. Soll Knete bringen, wenn jemand auf die Anzeigen klickt. Leider bin ich restlos Pleite. Ich beschäftige mich viel zu viel mit der Fotokunst, leider ohne (wirtschaftliches) Feedback. Aber mir ist es wichtig und das seelische Feedback ist Klasse und hilft mir, spannende und neue kreative Entwicklungen zu machen. Leider kann ich davon keine Miete zahlen. Nicht das ich glaube, durch die Anzeigen reich zu werden, aber Ertrinkende mögen Strohhalme. Und lang genug habe ich meine Kontonummer bei den Bildprojekten unter www.fognin.org gepostet. Tastsächlich: zweimal haben Menschen Geld geschickt, weil sie Freude an meinen ansonsten "ehrenamtlichen" Aktivitäten hatten. Ich danke sehr. Aber die Idee, dass gaaaaaanz viele Menschen mir einen Euro schicken, die funktioniert dann leider doch nicht.
Also klickt auf die Bildchen von Google. Vielleicht hilft es.

Übrigens der Server fognin.DE ist gesperrt -kein Geld um die Rechnung zu bezahlen. Nehmt also bitte www.fognin.org. Auch die email fst @ fognin . DE ist damit funktionslos - also bitte streichen und das selbe mit der Endung org probieren. Auch .com, .net sollten arbeiten.

Vielen Dank

fognin

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Nachts am Hafen

Alle Fotos mit Dubletten. Paul und ich sind ab 4 Uhr am Hafen bei Regen auf HDR Pirsch gewesen. Hier meine Fotos.








Nachts (Morgens) am Hafen



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Die Waldorfschule baut - Teil 2





die Waldorfschule baut


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Donnerstag, 18. September 2008

Frühstücksbühne - Eröffnung der "Störrischen Zeichnungen"







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Eckernförde Hafen und Stadt








Eckernförde Stadt und Hafen (A)

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Dienstag, 16. September 2008

Störrische Zeichnungen in der Frühstücksbühne (ez)

Störrische Zeichnungen in der Frühstücksbühne


Nach lange Pause zeigt Marianne Tralau mal wieder eigene Zeichnungen in der Galerie Frühstücksbühne in der St.-Nicolai-Str..


Ungewöhnlich ist es heute für einen modernen Künstler, Zeichnungen zu präsentieren. Diese nicht als Skizzen für auszuarbeitende Werke, sondern als Hauptwerk – das ist außergewöhnlich. Marianne Tralau hat über 50 Jahre an ihren Strich gearbeitet und präsentiert abstrakte Werke meist als Graphit auf präparierten Papier. In Serien zeigt sie, wie sie sich mit ihren Motiven anfreundet, sie variiert, sie spielen lässt und sie bis zur jener Grenze der Eskalation treib, die mit der Perfektion nah zusammen steht. Manchmal wagt sie den Schritt über diese abschließende Grenze, manchmal verweilt sie genüsslich davor. Deutlich ist diese spielerische Ernsthaftigkeit in der Hasenserie zu erleben. Ein Hase führt durch die Ausstellung, die diesmal nicht nur die Galerieräume umfasst, sondern sich auch über die Atelier- und Privaträume erstreckt. In jedem Raum begrüsst ein Hase die Betrachtenden, im Schlafzimmer gibt es einen kleinen, durchaus humoristischen Exkurs in das Wesen des Tieres in der Kunst: Tizian, Beuys, Paula Moderson-Becker und natürlich Albrecht Dürer sind als Tralausche Nachempfindungen zu erleben. Keine Frage: Die Grenze zwischen Karikatur und akribische Bildanalyse bleibt erlebbar. Die Spannungen die diesseits und jenseits von Grenzen entstehen und die damit verbundene Ängstlichkeit und Wollust, der Mut und die Schalkhaftigkeit spiegelt sich in den Bildern wieder. Während in der Küche Hammer und Sichel als bildhafte Symbole untersucht und abgehandelt werden, ereilt das selbe Schicksal einem inzwischen verfemten Symbol in einer „Giftkammer“. Dort mutieren Hakenkreuze weit jenseits der geschichtlich aufgeprägten Bedeutung, zwischen altgeschichtlicher Mythologie und unbefangener Experimentierlust. Da die Zeichnerin sich der Eigeninterpretation entzieht, liegt eine besondere Kladde aus, um die Kommentare der Besucher aufzunehmen.

Neben vielen anderen in Serien geordneten Bildern sticht auch besonders die Reihe „Hans im Glück“ hervor. Es sind die einzigen Zeichnungen dieser Ausstellung bei denen sich zum Graphit auch Tusche gesellt und sie zeigen in besonders spannender Weise das Abstraktionsverständnis der Zeichnerin Marianne Tralau. Stets bleiben die Formen erkennbar, aber umfangreich reduziert auf mögliche Grundmotive. Die Phantasie des Betrachtenden wird zum Maß des Bildes. Sie ist nicht eingeschränkt durch umfangreiche Vorgaben, sondern darf und muss frei agieren um sich der Sinnhaftigkeit des Bildes zu nähern. Während der unbefangen sich Nähernde die anregende Leichtigkeit genießen kann und soll wird dem fachkundigen Besucher die ernsthaftige Qualität der durchgearbeiteten Striche berühren. Wenn auch selten geworden, hier gibt es die Zeichnung, die moderne Zeichnung noch, als selbständige Kunst. (fst)

„Störrische Zeichnungen“ Marianne Tralau. In der Frühstücksbühne, St.-Nicolai-Str. 7, bis 27.9 jeweils Do.-Sa. Von 15- 18 Uhr.

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Freitag, 12. September 2008

Die Mädchen: magic

Nach eine Veranstaltung mit Verkleiden ging es raus an die Steilküste. Teufel, Engel, Feen und Faun in kitschigen Bilder. Alles Aufnahmen (fast) sind HDRs






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