Freitag, 29. Januar 2010

Das Haus Ausserhalb (Wochenendgeschichte)

Das Haus Ausserhalb


Dalma sitz in dem Haus Ausserhalb. Dalma siniert. Manchmal, in den wenigen glücklichen Stunden ist er nicht in dem Haus Ausserhalb, dann ist bei den Menschen die er liebt oder die Menschen die ihn mögen sind bei ihm. Aber wenn der Regen gegen die schrägen Fenster seiner Hauses prasselt, der Wind durch die zahlreichen Ritzen pfeift, graue Nebel herrschen und die Dunkelheit ihren Trost verloren hat, dann sitz er in dem Haus Ausserhalb. Leidet Dalma? Ja er leidet. Manchmal glaubt er, dass der Jammer der Welt bei ihm wohnt. Dann schaut er den Jammer der Welt an, der erst eine Zimmerecke einnimmt und sich, kaum merklich aber beständig ausbreitet, um schliesslich das Haus Ausserhalb zu sein. Dann lächelt Dalma und fühlt sich ein wenig verstanden. Das verscheucht den Jammer der Welt, aber Dalma ist noch in dem Haus Ausserhalb. Dalma möchte die Welt lieben, aber er ist ja in der Welt. Denn Dalma meint sich nicht mögen zu können, er hadert mit seinen Unfähigkeiten. Jeden Morgen, wenn Dalma schlaftrunken in seinem grossen Bett liegt und der Tag ihn bemerkt, nimmt er sich vor ein guter Mensch zu sein. Natürlich weiss auch Dalma nicht, was das ist „ein guter Mensch“, aber Dalma glaubt daran, dass es möglich ist, etwas zu sein, von dem er nicht viel weiss. Und wenn er dann abends, meist betäubt von etlichen Joints und ermattet von dem unverständlichen Leben das ihn umfliesst, unter seine glatte Bettdecke kriecht, muss er bitter bekennen: „Ich war kein guter Mensch!“ Dalma spricht den Satz laut, so klar und deutlich wie er vermag. Das Haus Ausserhalb beherbergt keine Menschen ausser ihm, es scheint keinen ertragen zu können, nur Dalma. Dalma wünscht sich sehnsüchtig einen Mitbewohner der mit ihm Tränen zu tauschen vermag. Er hat noch viele unstillbare Wünsche, ausser dem, ein guter Mensch zu sein und jemanden zu haben, der mit ihm durch die Häuser des Lebens sich wandelt. Dalma denkt viel über sich nach, obwohl er nicht jung ist. Dalma baut das Haus Ausserhalb dabei. Es gibt Tage, da wächst das Haus Ausserhalb fast unermesslich. Dann droht der riesige Palast Dalma zu erschlagen, es schwankt und knarrt bedrohlich. Dann kniet Dalma fast froh nieder und bittet mit lauter Stimme: „Haus Ausserhalb nimm mich mit, wenn Deine Grösse sich polternd zusammenstürzt. Begrabe mich unter den Wänden der Hallen und zermalme mich mit Deiner harten Decke!“ Aber das Haus Ausserhalb erhört nicht Dalmas Flehen, sondern es fängt langsam an zu schrumpfen bis es Dalma wie ein Handschuh die Finger umgibt. Dann ist Dalma traurig, denn er hoffte das ihn das Haus Ausserhalb an einen anderen Ort bringen würde.


Dalma würde gerne wissen, ob andere in dem Haus Ausserhalb wohnen, wenn er nicht da ist. Wenn sich jemand ihm nähert, muss er das Haus Ausserhalb verlassen. Wenn er, wieder allein, in das Hause Ausserhalb tritt, meist mit zagenden Schritten und das Haupt gesenkt, hat es sich verändert. Es gibt andere Möbel und die dunklen Farben chargieren manchmal von einer Unbestimmtheit in eine andere. Aber er ist sich nicht sicher, seine Erinnerungen an das Haus Ausserhalb sind so unbestimmt wie seine Hoffnungen. Wenn er nicht in den Haus Ausserhalb ist und nicht bei Freunden (oder diese bei ihm) lebt er in vielen Häusern. Einige hat er gebaut, sowohl in der Spiegelwelt, wie auch in der gespiegelten Welt. Einige hat er gefunden. Sie dünken ihn die trefflicheren, auch wenn er oft es dort nicht lange aushält.




Jetzt hat Dalma so lange über das Haus Ausserhalb nachgedacht und es beschrieben, das es anfängt ihm zu gefallen und er sich behaglich räkelt. Dalma ist nicht mehr in dem Haus Ausserhalb. 
(2006)

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Donnerstag, 28. Januar 2010

Verleihung des Onart Stipendiums im Rahmen der Frühstücksbühne

Besondere* Einladung

in die FRüHSTüCKSBüHNE am Sonntag, den 7.Februar 10 um 12 h
mit dem Thema:
Recycling, das Unmöglichste aus 80 Monaten Frühstücksbühne

Soweit bereits verbreitet - jetzt das Besondere*:

Diese Frühstücksbühne wird mit einem besonderen Highlight aufwarten:
Die Vergabe des neu gegründeten onart Stipendiums an seinen ersten Kandidaten.

Onart Stipendium für konsequente Kunst in Leben und Werk.

Das Stipendium wird unregelmäßig bei Bedarf an Menschen verliehen, die eigenständig ihr Leben oder ihre Werke künstlerisch entwickeln, ohne Rücksicht auf finanziellen Erfolg oder den Beifall des Publikums.

Die Stipendiaten werden in diesem Sinne entweder für ihre Lebensführung oder für Werke ausgezeichnet. Sie sind damit im Sinnes des Stiftungsrates Künstler.
Nähere Infos unter: http://bit.ly/dgkCZ0

Markus Feuerstack Marianne Tralau

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Montag, 25. Januar 2010

onart Videos mit Krach


pubern - ein fognin onart Video

Video - fognin
Kamera - semjon
act - hagen, nicki, anna, kjell, finn u.a.
stimme1 - jelle
stadt - eckenrförde
sound - fognin


ein onart /ig projekt 2010 ø~宆 ⁄© 

natur betrachten 60 Sekunden

ein fognin onart Natur-Video


60 Sekunden für Natur. 
Ein onartfilm mit 
semjon & markus, Kamera. 
Marianne und Semjon als Schauspieler, 
Sound von fognin. 
Und liebe Grüsse an die Greenscreener in Eckernförde
ein onart /ig projekt 2010 ø~宆 ⁄©

natur betrachten - ewig lang
ein fognin onart Video
Hardcore Langweile Version





Die ultra hardcore super langweilig edit Version von Natur betrachten (60 sec)

kamera.............semjon, markus
act...................marianne, semjon
sound...............fognin
#Grüsse an greenscreen in Eckernförde#
es git auch eine kurzversion - die ist ganz anders
ein onart /ig projekt 2010 ø~宆 ⁄©


(c) left 2010 by fognin ø~宆 ⁄© 

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Freitag, 22. Januar 2010

onart /ig stiftet Stipendium

ø~宆 ⁄©

Heute wurde die Stiftungsurkunde mit der die onart /ig ein Stpendium auslobt feierlich unterzeichnet.
Folgender Text steht in der Urkunde:

Hiermit stiften die Mitglieder der onart /ig

Markus Feuerstack und Marianne Tralau

das



onart Stipendium
für Konsequente Kunst in Leben und Werk


Das Stipendium wird unregelmässig bei Bedarf an Menschen verliehen, die eigenständig ohne äussere Beeinflussung ihr Leben oder ihre Werke künstlerisch entwickeln. Im Sinne der Interessengemeinschaft onart ist es wesentlich, dass kommerzielle Ausrichtung oder Interesse an der Wirkung für andere ausgeschlossen werden können.


„Onanistische Kunst“ bemüht sich, die Werke ausschließlich nach den originären Interessen des Schöpfers zu entwickeln und distanziert sich ausdrücklich von jeder Wirkung die Rücksicht auf Publikum oder Verkauf etc. nimmt.


Die Stipendiaten werden in diesem Sinne entweder für ihre Lebensführung oder für Werke ausgezeichnet. Sie sind damit im Sinne des Stiftungsrates Künstler.


Das Stipendium umfasst:

  • eine Urkunde

  • Verleihung der Urkunde und des Stipendiums

  • das Recht sich als Mitglied der onart /ig zu bezeichnen (zB. Als Namenszusatz)

  • ein Arbeitsessen

  • Aufnahme in den Stiftungsrat (der nächste Stipendium vergibt)

Der Stipendiat verpflichtet sich, das Stipendium in seiner Vita (Lebenslauf etc. zu erwähnen)


Der Stiftungsrat entscheidet im Konsens.


21.01.2010 Eckernförde
Unterschrift Markus Feuerstack, Marianne Tralau


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Montag, 18. Januar 2010

fognin on art

fognin ist onartig

onart ( ø~宆) steht für "onanistische Kunst". Kunst die nichts weiter will, als ihrem Schöpfer zu dienen. Also mir, wenn ich sie gestalte. "Kunst an und für mich".

Ich glaube nicht an Publikum


Meine Erfahrungen mit Ausstellungen sind seltsame. Ich habe drei Einzelausstellungen gemacht, und mich an einigen Gemeinschaftsausstellungen beteiligt. (Als Photograph). Abgesehen, dass sich nur meine Bilder ausstellen lassen, alles andere Probleme bereitet, wenn es an die Wand soll, - was soll das Publikum mit meiner Kunst? Einigen gefällt einiges, anderen nicht. Schön: das ist nicht meine Sache. Weiterhelfen kann mir ein Urteil nicht, jedenfalls nicht von Menschen, die sich selber aussuchen. Interessante Kritiker, an deren Urteil mir etwas liegt, laufen mir nicht zu. Ich muss sie suchen und fragen. Anstrengende Sache, die sich meist lohnt.

Die Bilder (bleiben wir mal beim Photographen, das ist einfacher) die ich mache, verkaufen sich nicht. Einmal habe ich es ernsthaft versucht. Abgesehen davon, dass ich Probleme habe, wenn andere an meinen Werken mehr verdienen als ich, letztlich kann ich mit den Einnahmen kaum die Materialkosten decken, schon gar nicht die benötigte Technik. Für mich lohnen sich Ausstellungen mit Bilder an den Wänden nicht,- warum soll ich daran teilnehmen?

Soll ich jetzt nur im „stillen Kämmerlein“ werkeln? Nein! Gerne stell ich da, wo meine Kosten gering sind (Internet, an meinen eigenen Wänden, etc.) aus. Wen es erfreut, der soll sich freuen. Wer Geschäfte machen will, kann das gerne auch – wenn ich zustimme.

Wichtig ist für mich, das die künstlerische Entwicklung voran geht. Da ich keine Auftraggeber habe und kaum Kritiker, muss ich meine Ziele in mir finden. Ich arbeite hart daran. Und ich glaube zwar nicht an Publikum, aber ich glaube daran:

Kunst entwickelt die Welt.

Sozial, ästhetisch und auf vielen Ebenen. Am wenigsten dort, wo es sich materiell ausbildet. Viele Kollegen arbeiten mit ihren kreativen Fähigkeiten – sagen wir es ganz naiv – an einer besseren Welt. Je weniger diese Mitgestalter Rücksichten nehmen müssen, um so konsequenter können ihre Werke werden. Gut für sie. Gut für mich, denn ihnen verdanke ich meine Schulung.

Ein Netzwerk für sich selbstverpflichtete Kunst

Kreative Werke, die aus dem kompromisslosen Bemühen um Entwicklung entstehen, haben es sicher materiell schwerer, als solche, die für das Publikum geschaffen wurden. Kreative, die mit mir sich bemühen wollen, Konsequent an „sich selbst verpflichteter Kunst“ zu arbeiten, begrüsse ich gerne in der „Interessengemeinschaft für onanistische Kunst“ kurz

onart / ig (ø~宆 ⁄©)

also

fognin onart /ig

ƒø©~⁄~ ø~宆 ⁄©

(Die pseudophonetische Schrift ist reiner Spielkram, gefällt mir allerdings ausgesprochen gut!)


Danke an Marianne, für die Entwicklung.
Danke an SIEMERS für die Begriffskurzfassung!

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From Twitter 01-17-2010



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Mittwoch, 13. Januar 2010

Brücke über den "Strom"


Brücke über den "Strom"
Ursprünglich hochgeladen von fognin1



















- Fotos von der Weihnachtsaktion von Christiane bei flickr.

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Dienstag, 12. Januar 2010

Berlin U-Bahn


Berlin U-Bahn
Ursprünglich hochgeladen von fognin1
Das erfreut: Kaum bei Flickr hochgeladen, schon ein Kommentar.

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Montag, 11. Januar 2010

Herbst im Kurpark



Herbst im Kurpark
Ursprünglich hochgeladen von fognin1
Neue Fotos von fognin bei Flickr.

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Sonntag, 10. Januar 2010

Kontakte

fognin´s Second Live

Bloggs:
fognin:
http://bwveck.net/blogg/
Kulturblogg:
http://blogg.bernsteine.org/

Fotos:
flickr Fotos zum Thema Schmieden und Spiegelungen
http://www.flickr.com/photos/schmieden
flickr Thema Menschen & Landschaft / Stadt
http://www.flickr.com/photos/fognin/
picasa Fotoarchive
http://picasaweb.google.de/fognin


Kommunikation:
aim/icq/ichat: 12297424
facebook: http://de-de.facebook.com/fognin
youtube: http://www.youtube.com/user/fognin
twitter: http://twitter.com/fognin
und damit auch Bild hier ist: Bernstein Kulturkalender


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Samstag, 9. Januar 2010

Heiner Marten "Inspiration"


Heiner Marten "Inspiration", ursprünglich hochgeladen von fognin

Mein Flickr Acount für Fotos +ber Schmieden und Spiegelungen

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Freitag, 8. Januar 2010

Meine Mutter sagte ... (III) Krch-Video

SIEMERS: Stimme
D:U:R - Sound
fognin - Remix of Remix Sound
fognin - Videoart
Semjon, Maurice - Kamera

Mitspieler, die es nicht wissen.



Ein fognin projekt

Link Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=NKbNjkHSFlo

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Mittwoch, 6. Januar 2010

krch >mehr! Noch und nooch und noch

Alles mehr. Ein fognin Projekt.
video

Deine Tube:
http://www.youtube.com/watch?v=cqJFbHxLC78

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Dienstag, 5. Januar 2010

Krch! Neu! Schrecklich! Einsam! ohne Senf, Maionaise und Ketchup!

video

YouTube:
http://www.youtube.com/watch?v=YdWhVBysgsU

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Montag, 4. Januar 2010

Brücke.... HDR Fotoreportage



Neue HDR Fotos von einer Aktion von Christiane Feuerstack am 24.12.2009 am Eckernförder Strand

und da der link ja nicht bei facebook erscheint:

Brücke über den "Strom"



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